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🕒 2 Min. Lesezeit

Bisher sind nur 83 Cannabis Clubs angemeldet.
©erik mclean / unsplash
Gut zehn Monate nach der Teil-Legalisierung von Cannabis in Deutschland zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Von den 444 beantragten Cannabis-Clubs wurden bisher nur 83 genehmigt. Diese Zahlen offenbaren die Herausforderungen bei der Umsetzung des neuen Gesetzes.
Genehmigungsprozess verzögert sich
Die Gründe für die schleppende Genehmigung sind vielfältig:
In Bayern und im Saarland wurde bislang noch kein einziger Cannabis-Club zugelassen. Demgegenüber stehen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit den meisten Genehmigungen.
Regionale Unterschiede
Die Umsetzung des Cannabis-Gesetzes variiert stark zwischen den Bundesländern:
Diese Diskrepanzen führen zu Frustration bei Antragstellern und potenziellen Club-Mitgliedern.
Herausforderungen für Cannabis-Clubs
Die Clubs stehen vor erheblichen Hürden:
Der Vorsitzende des Dachverbands deutscher Cannabis Social Clubs, Steffen Geyer, betont: „Die lokalen Behörden arbeiten sehr unterschiedlich, was zu Verzögerungen führt."
Politische Dimension
Die schleppende Umsetzung hat auch eine politische Komponente:
Ausblick und Erwartungen
Experten gehen davon aus, dass:
Fazit
Die Teil-Legalisierung von Cannabis in Deutschland stellt sich als komplexer und langwieriger Prozess heraus. Während einige Bundesländer Fortschritte machen, hinken andere deutlich hinterher.
Die Verzögerungen bei der Genehmigung von Cannabis-Clubs zeigen, dass der Weg zu einer vollständigen Implementierung des Gesetzes noch weit ist. Für Konsumenten und Clubbetreiber bleibt vorerst nur, Geduld zu bewahren und auf eine Beschleunigung der Verfahren zu hoffen.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, ob Deutschland seine ambitionierten Ziele in der Cannabis-Politik erreichen kann.