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🕒 2 Min. Lesezeit

Durch die Legalisierung von Cannabis können Vorstrafen entfallen.
©ringo hoffmann / unsplash
Mit der Cannabis-Legalisierung in Deutschland öffnet sich für viele Menschen die Chance, ihre Vergangenheit zu bereinigen. Ab dem 1. Januar 2025 können bestimmte Vorstrafen im Zusammenhang mit Cannabis auf Antrag aus dem Bundeszentralregister gelöscht werden.
Wer kann von der Tilgung profitieren?
Die Tilgungsmöglichkeit gilt für Personen, die ausschließlich wegen Handlungen verurteilt wurden, die nach dem neuen Cannabisgesetz nicht mehr strafbar sind. Dies betrifft insbesondere:
So funktioniert der Tilgungsantrag
Um eine Vorstrafe löschen zu lassen, müssen Betroffene einen Antrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft stellen. Der Prozess läuft wie folgt ab:
Wer was in welchem Rahmen darf, haben wir in einem ausführlichen Ratgeber festgehalten (Stand: Februar 2025). Cannabis: Legalisierung von Gras - Alles zur Gesetzeslage.
Bedeutung für Betroffene
Die Tilgung von Vorstrafen kann weitreichende positive Folgen haben:
Herausforderungen und offene Fragen
Trotz der positiven Entwicklung bleiben einige Herausforderungen:
Fazit
Die Möglichkeit zur Tilgung von Cannabis-Vorstrafen markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der deutschen Drogenpolitik. Betroffene sollten die Chance nutzen, ihre Vergangenheit zu bereinigen und einen Neuanfang zu wagen.
Experten raten, sich frühzeitig über die genauen Voraussetzungen und den Ablauf des Tilgungsverfahrens zu informieren. Bei komplexen Fällen kann die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt sinnvoll sein.